Heidi

Der Hausherr hört viel Neues in seinem Haus

Herr Sesemann kommt nach Hause und hört sehr unterschiedliche Berichte über Heidi.

Rozdział 9 Niemiecki B1 Średnio zaawansowany
Rzeczownik Nazwa własna Czasownik Czasownik posiłkowy Przymiotnik Przysłówek Zaimek Określnik Przyimek Liczebnik Spójnik współrzędny Spójnik podrzędny Partykuła Wykrzyknik Inne

Einige Tage später kam Herr Sesemann von seiner Reise zurück. Zuerst ging er zu seiner Tochter, und Klara begrüßte ihren Vater zärtlich, denn sie liebte ihn sehr. Dann gab er Heidi die Hand. „Das ist also unsere kleine Schweizerin! Seid ihr gute Freundinnen, Klara und du?“

„Ja, Klara ist immer gut zu mir“, sagte Heidi.

Beim Essen saß ihm Fräulein Rottenmeier mit einem sehr ernsten Gesicht gegenüber. „Herr Sesemann, wir sind schrecklich getäuscht worden“, begann sie. „Ich habe mir ein Kind aus den reinen Schweizer Bergen gewünscht, das durchs Leben geht, fast ohne die Erde zu berühren.“

„Ich glaube, auch Schweizer Kinder müssen die Erde berühren, wenn sie vorwärtskommen wollen“, sagte Herr Sesemann. „Sonst hätten sie Flügel statt Füße.“

„Sie verstehen mich nicht, Herr Sesemann! Das Kind hat Menschen und Tiere ins Haus gebracht. Und manchmal ist es nicht ganz richtig im Kopf.“

Das klang ernst, denn das konnte für Klara gefährlich sein. Da kam der Hauslehrer, und Herr Sesemann fragte ihn nach dem Kind. Aber der Lehrer begann einen so langen und komplizierten Satz, dass Herr Sesemann bald aufstand. „Entschuldigen Sie, ich muss schnell nach meiner Tochter sehen.“

Bei Klara sagte er zu Heidi: „Hol mir doch bitte ein Glas Wasser.“

„Frisches?“, fragte Heidi.

„Ja, ganz frisches!“ Heidi verschwand, und Herr Sesemann setzte sich zu seiner Tochter. „Nun sag mir, Klärchen: Was für Tiere hat Heidi ins Haus gebracht? Und warum glaubt Fräulein Rottenmeier, dass sie nicht ganz richtig im Kopf ist?“

Klara erzählte ihm von der Schildkröte und den Kätzchen, und sie erklärte ihm auch Heidis seltsame Worte über die Alm. Da lachte Herr Sesemann herzlich. „Soll ich sie also nicht nach Hause schicken?“

„Nein, Papa, bitte nicht! Seit Heidi da ist, passiert jeden Tag etwas, und es ist nie mehr langweilig.“

Da kam Heidi mit dem Wasser zurück. „Es ist ganz frisch vom Brunnen“, sagte sie. „Aber ich musste weit gehen, denn an den ersten zwei Brunnen waren so viele Leute. Und ein Herr mit weißen Haaren lässt Herrn Sesemann grüßen. Er hat gefragt, für wen das Wasser ist, und hat gelacht. Er hat eine dicke goldene Kette mit einem roten Stein, und sein Stock hat einen Pferdekopf.“

„Das ist der Doktor!“, riefen Klara und ihr Vater gleichzeitig. Herr Sesemann lachte, als er an seinen alten Freund dachte.

Am Abend sagte er zu Fräulein Rottenmeier: „Das Kind bleibt. Es ist ganz normal, und Klara hat es lieber als jede andere Freundin. Ich wünsche, dass Sie es immer freundlich behandeln. Und wenn Sie allein Probleme mit ihm haben: Bald kommt meine Mutter für längere Zeit zu uns. Meine Mutter kann mit jedem Menschen gut umgehen, das wissen Sie ja.“

„Ja, das weiß ich, Herr Sesemann“, sagte Fräulein Rottenmeier, aber sie sah nicht froh aus.

Nach zwei Wochen musste Herr Sesemann wieder nach Paris reisen. Kurz danach kam ein Brief: Frau Sesemann, Klaras Großmutter, wollte schon am nächsten Tag aus Holstein kommen. Klara freute sich sehr und erzählte Heidi so viel von ihr, dass Heidi auch bald nur noch von der „Großmama“ redete. Da rief Fräulein Rottenmeier sie in ihr Zimmer. „Du sagst niemals ‚Großmama‘ zu ihr, hörst du? Du sagst ‚gnädige Frau‘.“ Heidi verstand diesen Namen nicht, aber sie fragte nicht weiter.

Tłumaczenie nie zostało jeszcze utworzone.

Wczytywanie zdań...

20+
10+
5+
4
3
2
1

Witamy ponownie!

Zaloguj się, aby kontynuować

Brak konta? Zarejestruj się