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English German Intermediate 31 lessons

Englisch mit System

Bring das Englisch, das du schon kannst, in ein System: Satzbau, die Verben be, do und have, Artikel und Mengen, Zeiten und Modalverben, Schritt für Schritt. Du siehst, wo Englisch anders funktioniert als Deutsch, und findest die Lücken, die sich beim Lernen eingeschlichen haben. Für dich, wenn du Englisch im Alltag schon benutzt und es sicherer und genauer sprechen willst.

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Das System hinter deinem Englisch

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Wahrscheinlich verstehst du schon sehr viel Englisch und kommst in vielen Situationen gut zurecht. Einen Teil davon hast du vielleicht nicht im Unterricht gelernt, sondern nebenbei: aus Serien und Filmen, Games, Songs, im Job, auf Reisen oder im Internet.

Das ist eine gute Grundlage. Ein so erworbenes Sprachgefühl ist viel wert.

Wissen aus dem Bauch hat aber oft Lücken, die man selbst nicht bemerkt:

  • Ein Satz klingt vertraut, aber du weißt nicht, ob er stimmt.
  • Du verstehst, was andere sagen, könntest es aber selbst nicht so formulieren.
  • Manche Fehler machst du schon so lange, dass sie sich richtig anfühlen.
  • Du kennst die Wörter, aber nicht, wie sie natürlich zusammengehören.
  • Du erkennst ein Wort beim Lesen, beim Hören aber nicht.
  • Du kannst es schreiben, bist dir bei der Aussprache aber unsicher.

Dazu kommt: Englisch und Deutsch sind eng verwandt. Viele Wörter und Strukturen sehen ähnlich aus, und genau das verleitet dazu, deutsche Muster ins Englische zu übertragen.

In dieser Einheit fangen wir nicht von vorn an. Zuerst suchen wir das System, das schon hinter deinem Wissen steckt.

Sichere englische Sätze bauen

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Im ersten Teil hast du die wichtigsten Bausteine des englischen Satzes kennengelernt. Jetzt schauen wir, wie sie sich zu wiederkehrenden Satzmustern zusammensetzen.

Du sollst beim Sprechen keine Formeln aufsagen. Die Satzmuster helfen dir, das System hinter den Sätzen zu erkennen und an vielen natürlichen Beispielen Muster aufzubauen, die du wirklich benutzt.

Drei Verben stehen in diesem Teil im Mittelpunkt:

be – do – have

Alle drei sind sehr häufig. Alle drei können Vollverben mit eigener Bedeutung sein, aber auch Hilfsverben, die Fragen, Verneinungen und Zeitformen bauen. Gerade hier unterscheidet sich das Englische am stärksten vom Deutschen: Im Deutschen kann jedes Verb vor das Subjekt rücken, im Englischen nur ein Hilfsverb. Wenn du das verstanden hast, werden viele englische Fragen, Verneinungen und Zeitformen durchschaubar.

Nomen, Artikel und Mengen

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In dieser Einheit geht es um die kleinen Wörter rund ums Nomen: Artikel, Mengenwörter, Pronomen und Possessivbegleiter. Sie zeigen, ob von einem Ding oder von mehreren die Rede ist und ob man es zählen kann. Sie zeigen auch, ob etwas neu oder schon bekannt ist, wie viel davon da ist und wem es gehört.

Vieles davon funktioniert im Deutschen ähnlich. Gerade deshalb rutschen deutsche Muster unbemerkt ins Englische. Man versteht dich trotzdem, aber es klingt sofort nach Übersetzung:

  • I need some information ist natürlich, I need an information nicht, obwohl man auf Deutsch „eine Information“ sagt.
  • She's a doctor ist natürlich, She's doctor nicht, obwohl es auf Deutsch „Sie ist Ärztin“ heißt.
  • Life is short ist natürlich, The life is short nicht, obwohl das Deutsche „Das Leben ist kurz“ sagt.
  • There's a problem ist natürlich, It gives a problem nicht, obwohl man auf Deutsch „Es gibt ein Problem“ sagt.
10 It und there: zweimal „es“ Das deutsche „es“ hat im Englischen zwei Gegenstücke: it und there. Wer „es gibt“ Wort für Wort übersetzt, landet bei It gives… Diese Lektion zeigt, wann du welches Wort brauchst. 8 min
11 Zählbar oder nicht zählbar? Warum es im Englischen keine informations und keine advices gibt: zählbare und nicht zählbare Nomen. Ob ein Nomen zählbar ist, entscheidet, ob a/an, ein Plural und many oder much dazu passen. 8 min
12 Singular, Plural und das passende Verb Die englische Pluralbildung ist meist einfach, schwieriger ist das passende Verb. Das gilt vor allem für Wörter wie glasses, trousers und police, die im Englischen Plural sind und im Deutschen Singular. Es gilt auch für lange Subjekte. 7 min
13 A, an, the oder gar kein Artikel? Englisch und Deutsch setzen ihre Artikel meist an dieselbe Stelle. Die Fehler entstehen dort, wo die beiden Sprachen auseinandergehen: bei Berufen, bei allgemeinen Begriffen wie „das Leben“, bei Mahlzeiten und bei Ländernamen. 8 min
14 Some, any, much, many und Co. Mengenwörter (quantifiers) sagen, wie viel von etwas da ist. Viele haben ein direktes deutsches Gegenstück. Doch much klingt in normalen Aussagesätzen steif, „die meisten“ heißt nicht the most, und „ein paar“ ist kein pair. 8 min
15 Pronomen, Besitz und „sich“ Pronomen kommen in fast jedem Satz vor, und für Deutschsprachige haben sie drei Stolpersteine. Dinge sind immer it, viele Verben mit „sich“ brauchen im Englischen kein Pronomen, und „ein anderer“ ist ein einziges Wort: another. 11 min

Zeit und Blickwinkel

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Viele lernen die englischen Zeiten als lange Tabelle, und jede neue Zeitform fühlt sich an wie ein eigenes Regelpaket. Das Deutsche kommt dagegen mit sehr wenigen Formen aus. Mit „ich arbeite“ sagst du, was du normalerweise tust, was du gerade tust, was du seit Jahren tust und sogar, was du morgen tust.

Das Englische fragt bei fast jedem Satz zwei Dinge:

  1. Wann passiert etwas?
  2. Wie schaust du darauf?

I work from home.

I'm working from home this week.

Auf Deutsch heißt beides „Ich arbeite von zu Hause“. Der erste Satz beschreibt deine normale Situation, der zweite eine vorübergehende.

In dieser Einheit lernst du nicht alle Ausnahmen auswendig. Du ordnest die wenigen Blickwinkel, aus denen die meisten Alltagssätze gebaut sind. Dabei schaust du dir genau die Stellen an, an denen dich das Deutsche in die falsche Richtung schiebt: das Perfekt, „seit“, „schon“, „vor“ und „bis“.

16 Englisch zeigt nicht nur die Zeit, sondern den Blickwinkel Im Deutschen reicht „ich arbeite“ für fast alles: normalerweise, gerade, in letzter Zeit. Im Englischen zeigt die Verbform zusätzlich, wie du auf das Geschehen schaust: als Tatsache, als laufenden Vorgang, als Ergebnis oder als Dauer. 6 min
17 Simple Present: Fakten, Gewohnheiten, Zustände Das Simple Present ist nicht einfach „die Gegenwart“: Du benutzt es für alles, was du als Tatsache, Gewohnheit, festen Ablauf oder Zustand siehst. Für Deutschsprachige lauern dabei zwei Klassiker: das vergessene -s und die Stellung von Wörtern wie usually und often. 7 min
18 Present Progressive: was gerade läuft oder vorübergehend ist Das Deutsche hat keine feste Verlaufsform; du sagst „gerade“, „im Moment“ oder umgangssprachlich „Ich bin am Arbeiten“. Im Englischen brauchst du die Verlaufsform, sobald du etwas als laufenden oder vorübergehenden Vorgang zeigst, und ein at the moment allein reicht dafür nicht. 8 min
19 Simple Past und Past Progressive: Ereignis und Hintergrund Im gesprochenen Deutsch erzählst du Vergangenes meist im Perfekt: „Ich habe sie gestern angerufen.“ Im Englischen steht dafür das Simple Past, und das Past Progressive liefert den Hintergrund, vor dem etwas passiert. 7 min
20 Present Perfect oder Simple Past? Kein Unterschied macht Deutschsprachigen mehr Mühe: Das deutsche Perfekt sieht aus wie das Present Perfect („ich habe gesehen“, I have seen), funktioniert aber anders. Entscheidend ist nicht, wann etwas passiert ist, sondern ob du es an einen abgeschlossenen Zeitpunkt oder an das Jetzt bindest. 8 min
21 Present Perfect Progressive: ein Vorgang bis jetzt „Ich warte seit einer Stunde“, „Ich lerne seit zwei Jahren Englisch“: Im Deutschen steht hier das Präsens mit „seit“. Im Englischen braucht genau dieser Satztyp meist das Present Perfect Progressive: I've been waiting for an hour. 7 min
22 Wie spricht man über die Zukunft? Im Deutschen reicht für die Zukunft meist das Präsens: „Ich ruf dich morgen an.“ Im Englischen zeigt die Form, ob du gerade entscheidest, schon planst, etwas fest vereinbart hast oder einen Fahrplan nennst, und die bloße Gegenwart passt nur für Fahrpläne. 9 min
23 Since, for, already, yet und andere Zeitsignale Kleine Zeitsignale zeigen oft, welche Zeitform passt. Für Deutschsprachige sind sie tückisch, weil ein deutsches Wort mehrere englische abdeckt: „seit“, „vor“, „schon“, „bis“ und „während“ haben im Englischen jeweils zwei Partner. 12 min

Absicht, Möglichkeit und komplexere Sätze

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Bisher haben wir geordnet, wie ein englischer Satz aufgebaut ist und wie wir über Dinge, Mengen und Zeit sprechen.

Jetzt kommen Strukturen, mit denen du dich feiner ausdrückst:

  • was du kannst oder nicht kannst;
  • was möglich ist;
  • was man muss, sollte oder nicht darf;
  • was du gern möchtest;
  • was du in einer gedachten Situation tun würdest;
  • unter welchen Bedingungen etwas passiert;
  • wie du Gedanken miteinander verbindest;
  • wie du höflicher oder unpersönlicher formulierst.

Auch diesmal geht es nicht darum, Fachbegriffe und Tabellen zu pauken. Die wichtigen Strukturen lernst du als brauchbare Wendungen in typischen Situationen. Vieles kennst du schon aus der Schule. Wir schauen vor allem auf die Stellen, an denen dich das Deutsche auf eine falsche Fährte lockt, zum Beispiel bei must not und „muss nicht“.

24 Can, could, may, might, must und should Modalverben zeigen, wie du zu einer Handlung stehst: ob du sie kannst, darfst, musst, solltest oder nur für möglich hältst. Vieles funktioniert wie bei den deutschen Modalverben, ein paar wichtige Dinge aber nicht. 10 min
25 Must, have to, should und need to Im Deutschen heißt fast alles davon „müssen“ oder „sollen“, im Englischen entscheidet die genaue Bedeutung. Und bei der Verneinung lauert die bekannteste Falle für Deutschsprachige: must not ist nicht „muss nicht“. 8 min
26 To oder -ing? Nach vielen Verben folgt eine zweite Handlung: want to go, aber enjoy going. Weil das Deutsche hier fast immer „zu“ nimmt, rutscht Deutschsprachigen gern ein to hinein, wo -ing hingehört. 10 min
27 Die vielen Rollen von would Would ist oft einfach „würde“, aber nicht immer: Es kann auch „möchte“, „lieber“, „früher immer“ oder „wollte nicht“ bedeuten. Wenn du diese Rollen kennst, verstehst du viele Sätze sofort richtig. 7 min
28 Bedingungen: echte, gedachte und verpasste Situationen Bedingungssätze zeigen mit ihrer Verbform, wie wirklich eine Situation ist. Aus der Schule kennst du sie wahrscheinlich als if-Sätze Typ 1, 2 und 3. Hier geht es vor allem um zwei Stellen, an denen das Deutsche stört: would im if-Teil und das Wort „wenn“. 10 min
29 Wie du Gedanken miteinander verbindest Verbindungswörter zeigen, wie deine Gedanken zusammenhängen: als Grund, Gegensatz, Folge oder Zweck. Einige sehen aus wie deutsche Wörter und bedeuten doch etwas anderes, und auch beim Komma tickt das Englische anders. 11 min
30 Relativsätze, Passiv und höfliche Fragen Relativsätze machen genauer, das Passiv lenkt den Blick auf die Sache, und indirekte Fragen klingen höflicher. Bei allen dreien hilft dir das Deutsche ein gutes Stück, an ein paar bestimmten Stellen führt es dich aber in die Irre. 14 min

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