Wahrscheinlich verstehst du schon sehr viel Englisch und kommst in vielen Situationen gut zurecht. Einen Teil davon hast du vielleicht nicht im Unterricht gelernt, sondern nebenbei: aus Serien und Filmen, Games, Songs, im Job, auf Reisen oder im Internet.
Das ist eine gute Grundlage. Ein so erworbenes Sprachgefühl ist viel wert.
Wissen aus dem Bauch hat aber oft Lücken, die man selbst nicht bemerkt:
- Ein Satz klingt vertraut, aber du weißt nicht, ob er stimmt.
- Du verstehst, was andere sagen, könntest es aber selbst nicht so formulieren.
- Manche Fehler machst du schon so lange, dass sie sich richtig anfühlen.
- Du kennst die Wörter, aber nicht, wie sie natürlich zusammengehören.
- Du erkennst ein Wort beim Lesen, beim Hören aber nicht.
- Du kannst es schreiben, bist dir bei der Aussprache aber unsicher.
Dazu kommt: Englisch und Deutsch sind eng verwandt. Viele Wörter und Strukturen sehen ähnlich aus, und genau das verleitet dazu, deutsche Muster ins Englische zu übertragen.
In dieser Einheit fangen wir nicht von vorn an. Zuerst suchen wir das System, das schon hinter deinem Wissen steckt.